AGB

Unsere Reisebedingungen

1. Abschluss des Reisevertrages

1.1 Der Reisevertrag soll schriftlich mit den Formularen des Reiseveranstalters (Reiseanmeldung & Reisebestätigung) einschließlich sämtlicher Abreden, Nebenabreden und Sonderwünschen geschlossen werden. Bei Vertragsschluss oder unverzüglich danach ist dem Reisenden die vollständige Reisebestätigung auszuhändigen. Dazu ist der Reiseveranstalter bei kurzfristigen Buchungen, weniger als sieben Werktage vor Reisebeginn, nicht verpflichtet. Ziffer 1.1 gilt auch für elektronische Reiseanmeldungen, deren Zugang der Veranstalter dem Reisenden unverzüglich elektronisch bestätigt.

1.2 An die Reiseanmeldung ist der Reisende 10 Tage, bei elektronischer Reiseanmeldung 5 Tage, gebunden. Innerhalb dieser Frist wird die Reise durch den Veranstalter bestätigt. Kurzfristige Buchungen zwei Wochen vor Reisebeginn und kürzer, führen durch die sofortige Bestätigung bzw. durch die Zulassung zur Reise zum Vertragsabschluss.

1.3 Telefonisch nimmt der Veranstalter lediglich verbindliche Reservierungen vor, worauf der Reisende ausdrücklich hinzuweisen ist. Danach soll der Reisevertrag nach 1.1 geschlossen werden.

1.4 Eine von der Reiseanmeldung abweichende Reisebestätigung ist ein neuer Vertragsantrag, an den der Veranstalter 10 Tage gebunden ist und den der Reisende innerhalb dieser Frist annehmen kann.

2. Vermittelte Leistungen

Bei ausdrücklich und eindeutig im Prospekt, den Reiseunterlagen und in den sonstigen Erklärungen als vermittelt bezeichneten zusätzlichen Nebenleistungen (Besuch von Veranstaltungen etc.) ist der Veranstalter lediglich Reisevermittler. Bei Reisevermittlungen ist eine vertragliche Haftung als Vermittler ausgeschlossen, soweit nicht Körperschäden, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegen, Hauptpflichten aus dem Reisevermittlervertrag betroffen sind, eine zumutbare Möglichkeit zum Abschluss einer Versicherung besteht oder eine vereinbarte Beschaffenheit fehlt. Der Veranstalter als Vermittler haftet insofern grundsätzlich nur für die Vermittlung, jedoch nicht für die vermittelten Leistungen selbst (vgl.§§ 675, 631 BGB). Für den Vertragsschluss gelten die Bestimmungen der Ziffer 1. sinngemäß.

3. Pass-, Visa- und gesundheitspolizeiliche Forderungen

3.1 Der Veranstalter unterrichtet grundsätzlich nur die Staatsangehörigen eines EU- Staates, in dem die Reise angeboten wird, über die jeweils erforderlichen Einreisedokumente wie z.B. Pass und Visum (einschließlich der Fristen zur Erlangung dieser Dokumente) und gesundheitspolizeiliche Formalitäten (Impfungen etc) durch den dem Reisenden überlassenen Prospekt oder vor Buchung bzw. vor Reisebeginn (einschließlich zwischenzeitlich eingetretener Änderungen).

3.2 Nach Erfüllung der Informationspflicht gemäß Ziffer 3.1 hat der Reisende selbst die Voraussetzungen für die Reiseteilnahme zu schaffen, sofern sich der Veranstalter nicht ausdrücklich zur Beschaffung der Visa oder Bescheinigungen etc. verpflichtet hat.

3.3 Kann die Reise infolge fehlender persönlicher Voraussetzungen für den Reisebeginn nicht angetreten werden, so ist der Reisende hierfür verantwortlich, wenn dies allein auf sein schuldhaftes Verhalten zurückzuführen ist (z.B. kein gültiges Visum oder fehlende Impfung). Insofern gilt Ziffer 9. (Rücktritt) entsprechend.

4. Zahlungen

4.1 Mit Vertragsabschluss wird eine Reservierungsgebühr von 50,- €/ Person bei Mehrtagesfahrten und der Komplettpreis bei Tagesfahrten erhoben. Sofern nicht anders ausgeschrieben. Geleistete Anzahlungen werden mit dem zu zahlenden Reisepreis verrechnet.

4.2 Eintrittskarten sind bei Vertragsschluss sofort zu zahlen.

4.3 Der Reisepreis ist Zug um Zug gegen die Aushändigung der Reiseunterlagen (insofern für die Reise notwendig und/ oder vorgesehen) zu zahlen, sofern die Reise nicht mehr gemäß Ziffer 13. abgesagt werden kann.

4.4 Vertragsabschlüsse innerhalb von 21 Tagen vor Reisebeginn verpflichten den Reisenden zur sofortigen Zahlung des gesamten Reisepreises Zug um Zug gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen, soweit für die Reise erforderlich oder vorgesehen.

4.5 Erfolgt die Zahlung nicht oder nicht vollständig, hat die LANG GmbH das Recht, nach Mahnung und Fristsetzung vom Vertrag zurückzutreten und Ersatzanspruch in Höhe der entsprechenden Rücktrittsgebühren gem. Ziffer 9. zu verlangen.

4.6 Kurtaxen/ Bettensteuern/ lokale Touristenabgaben

Insofern nicht ausdrücklich im Leistungsteil aufgeführt sind diese Gebühren nicht im Reisepreis inklusive und müssen vom Gast auf Verlangen des Hotels unmittelbar vor Ort beglichen werden

5. Leistungen

5.1 Prospekt- und Katalogangaben sind für den Veranstalter bindend. Hat sich der Veranstalter im Prospekt ausdrücklich Änderungen der Angaben und Preise (siehe Katalog/ Prospekt) vorbehalten, so kann der Veranstalter vor Vertragsschluss eine konkrete Änderung der Prospekt- und Preisangaben erklären, wenn er den Reisenden vor Reiseanmeldung hierüber informiert.

5.2 Die vertraglichen Leistungen richten sich, abgesehen von Ziffer 5.1, nach der bei Vertragsschluss maßgeblichen Leistungsbeschreibung (Prospekt/ Katalog) sowie den weiteren Vereinbarungen, insbesondere nach der Reiseanmeldung und der Reisebestätigung.

5.3 Nicht in den Leistungen aufgeführte Bestandteile der Reisebeschreibung sind lediglich Empfehlungen. Eintrittsgelder, Bahnfahrten und ähnliche Programmpunkte sind nur in sofern im Preis enthalten, wie diese auch in den Leistungen aufgeführt sind. Die aufgeführten Extrakosten haben keinen Anspruch auf Vollzähligkeit und dienen lediglich als Anhalt.

6. Preisänderungen

6.1 Der Veranstalter kann 4 Monate nach Vertragsschluss Preiserhöhungen bis zu 5% des Gesamtreisepreises verlangen, wenn nachweisbar und erst nach Vertragsschluss konkret eintretend einer Erhöhung der Beförderungskosten, der Abgaben für bestimmte Leistungen wie Hafen- oder Flughafengebühren, oder einer Änderung der für die Reise geltenden Wechselkurse Rechnung getragen wird. Auf den genannten Umständen beruhende Preiserhöhungen sind nur insoweit zulässig, wie sich die Erhöhung ausgehend vom Beförderungs-, Abgaben- und Wechselkursanteil konkret berechnet auf den Reisepreis auswirkt.

6.2 Eine Preiserhöhung kann nur bis zum 21. Tag vor dem vereinbarten Abreisetermin verlangt werden. Eine nach Ziffer 6.1 zulässige Preisänderung hat der Veranstalter dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis vom Preiserhöhungsgrund zu erklären.

6.3 Bei Preiserhöhungen nach Vertragsschluss um mehr als 5% des Gesamtreisepreises kann der Reisende kostenlos zurücktreten oder stattdessen die Teilnahme an einer anderen mindestens gleichwertigen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.

6.4 Die Rechte nach Ziffer 6.3 hat der Reisende unverzüglich nach der Erklärung des Veranstalters diesem gegenüber geltend zu machen.

7. Leistungsänderungen

7.1 Änderungen und Abweichungen einzelner Reiseleistungen vom Reisevertrag, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und vom Veranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind zulässig. Sie sind aber nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.

7.2 Eine zulässige Änderung einer wesentlichen Reiseleistung hat der Veranstalter dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis vom Änderungsgrund zu erklären.

7.3 Im Fall der erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung kann der Reisende vom Vertrag zurücktreten oder statt dessen die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.

8.Ersatzreisende

Der Reisende kann sich bis zum Reisebeginn durch einen Dritten ersetzen lassen sofern dieser den besonderen Reiseerfordernissen genügt und seiner Teilnahme nicht gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen und der Veranstalter der Teilnahme nicht aus diesen Gründen widerspricht. Der Reisende und der Dritte haften dem Veranstalter als Gesamtschuldner für den Reisepreis und für die durch die Teilnahme des Dritten entstehenden Mehrkosten regelregelmäßig pauschaliert, bis zu 15 EURO.

9. Rücktritt des Kunden – Nichtantritt der Reise

9.1 Nach dem jederzeit vor Reisebeginn möglichen Rücktritt ist der Reisende verpflichtet, grundsätzlich pauschal folgende Entschädigungen ausgehend vom Gesamtreisepreis pro Person je nach Reiseart und Reiserücktrittszeitpunkt vor Reisebeginn zu zahlen:

Busreisen:

Bis 30 Tage vor Reisebeginn: 10 % des Reisepreises, mindestens 35,-€ / p.P. MTF

mindestens 10,-€ / p.P. TF

29.- 22. Tag: 25% des Reisepreises, mindestens 35,-€ / p.P. MTF

mindestens 10,- € / p.P. TF

21.- 15. Tag: 35% des Reisepreises, mindestens 35,-€ / p.P. MTF

mindestens 10,- € / p.P. TF

14.- 7. Tag: 60% des Reisepreises, mindestens 35,-€ p.P. MTF

mindestens 10,- € p.P. TF

ab 6. Tag: 75% des Reisepreises,

mindestens 35,-€ p.P. MTF

mindestens 10,- € p.P. TF

24h bzw. Nichterscheinen: 95% des Reisepreises p.P.

Seeschiffreisen und Flusskreuzfahrten sowie Flugreisen

Bis 60 Tage vor Reisebeginn: 20% p.P. des Reisepreises

59.- 29 Tag: 30% p.P. des Reisepreises

28.- 22 Tag: 50% p.P. des Reisepreises

21.- 15 Tag: 60% p.P. des Reisepreises

ab 14. Tag: 90% p.P. des Reisepreises

24h bzw. Nichterscheinen: 95% p.P. des Reisepreises

Stornierungskosten bei Reisen, welche Fähr- und/ oder Flugtickets enthalten, können von den o.g. Prozentsätzen bis zu 30% abweichen. Die LANG GmbH empfiehlt unabhängig vom Buchungsdatum den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung unmittelbar bei der Buchung, spätestens aber 10 Tage nach der Buchung.

9.2 Eintrittskarten, welche nicht zurückgegeben werden können, werden in vollem Umfang berechnet.

9.3 Maßgeblich für den Lauf der Fristen ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Veranstalter oder bei der Buchungsstelle. Dem Reisenden wird der schriftliche Rücktritt empfohlen.

9.4 Dem Reisenden wird ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass der Anspruch auf Entschädigung nicht entstanden oder die Entschädigung wesentlich niedriger als die angeführte Pauschale sei

9.5 Auf Nichtantritt der Reise werden die Ziffern 9.1 bis 9.3 entsprechend angewandt.

10. Umbuchung und Änderungen auf Verlangen des Reisenden

Verlangt der Reisende nach Vertragsschluss Änderungen oder Umbuchungen, so kann der Reiseveranstalter bei Vornahme entsprechender Umbuchungen etc. ein Bearbeitungsentgelt von pauschaliert 20 EURO verlangen, soweit er nach entsprechender ausdrücklicher Information des Reisenden nicht ein höheres Bearbeitungsentgelt oder eine höhere Entschädigung nachweist, deren Höhe sich nach dem Reisepreis unter Abzug des Wertes der von dem Reiseveranstalter ersparten Aufwendungen sowie dessen bestimmt, was der Reiseveranstalter durch anderweitige Verwendung der Reiseleistung erwerben kann.

11. Reiseabbruch

Wird die Reise nach Reisebeginn infolge eines Umstandes abgebrochen, der in der Sphäre des Reisenden liegt (z.B. Krankheit), so ist der Veranstalter verpflichtet, bei den Leistungsträgern die Erstattung ersparter Aufwendungen sowie erzielter Erlöse aus der Verwertung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen zu erreichen. Das gilt nicht, wenn völlig unerhebliche Leistungen betroffen sind oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.

12. Kündigung bei schwerer Störung durch den Reisenden – Mitwirkungspflicht

12.1 Der Veranstalter kann den Reisevertrag fristlos kündigen, wenn der Reisende trotz Abmahnung erheblich weiter stört, so dass seine weitere Teilnahme für den Veranstalter und/ oder die Reiseteilnehmer nicht mehr zumutbar ist. Dies gilt auch, wenn der Reisende sich nicht an sachlich begründete Hinweise hält. Dem Veranstalter steht in diesem Fall der Reisepreis weiter zu, soweit sich nicht ersparte Aufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigen Verwertung der Reiseleistung(en) ergeben. Schadensersatzansprüche im übrigen bleiben unberührt.

12.2 Der Reisende soll die ihm zumutbaren Schritte (z.B. Information des Veranstalters) unternehmen, um drohende ungewöhnlich hohe Schäden abzuwenden oder gering zu halten.

13. Mindestteilnehmerzahl

13.1 Insofern in der Leistungsbeschreibung einer Reise nicht auf eine abweichende Mindesteilnehmerzahl hingewiesen wird, gilt bei allen Reisen eine Mindestteilnehmerzahl von 20 Personen. Der Reiseveranstalter behält sich vor, bis 28 Tage vor Reisebeginn zu erklären, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wurde und die Reise nicht durchgeführt wird.

13.2 Der Veranstalter wird dem Reisenden die Erklärung nach Ziffer 13.1 unverzüglich nach Kenntnis der Nichterreichten Teilnehmerzahl, spätestens bis 22 Tage vor Reisebeginn zugehen lassen.

13.3 Der Reisende kann die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.

13.4 Der Reisende hat sein Recht aus Ziffer 13.3 unverzüglich nach Zugang der Erklärung des Veranstalters diesem gegenüber geltend zu machen.

13.5 Macht der Reisende nicht von seinem Recht nach Ziffer 13.3 gebrauch, so ist der vom Reisenden gezahlte Betrag unverzüglich zurückzuerstatten.

14. Kündigung infolge höherer Gewalt

14.1 Erschwerungen, Gefährdungen oder Beeinträchtigungen erheblicher Art durch bei Vertragsschluss nicht vorhersehbare Umstände berechtigen beide Teile nach § 651 j Abs. 2 BGB zur Kündigung des Reisevertrags.

14.2 Entschädigungen und Abrechnungen ergeben sich aus § 651 j Abs. 2 BGB.

14.3 Der Veranstalter ist im Kündigungsfall zur Rückbeförderung verpflichtet, falls der Vertrag die Beförderung mit umfasst. In jedem Fall hat er die zur Vertragsaufhebung erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.

14.4 Informationspflichten des Veranstalters im Übrigen bleiben unberührt.

15 Reisemängel, Obliegenheiten des Reisenden, Rechte des Reisenden

15.1 Bei nicht vertragsgemäßen Reiseleistungen kann der Reisende Abhilfe (Mangelbeseitigung oder gleichwertige Ersatzleistung) verlangen.

15.2 Reisemängel sind dem Reiseleiter oder bei dessen Nichterreichbarkeit bzw. Fehlen beim Veranstalter direkt anzuzeigen, soweit dies dem Reisenden nicht wegen erheblicher Schwierigkeiten unzumutbar ist (Telefon und Faxnummern ergeben sich aus den Reiseunterlagen). Bei schuldhaftem Unterlassen der Mängelanzeige stehen dem Reisenden keine Ansprüche auf Herabsetzung des Reisepreises zu.

15.3 Der Reisende kann selbst zur Abhilfe schreiten, wenn die Reise einen Mangel oder Mängel aufweist, er dem Veranstalter eine angemessene Zeit zur Abhilfe setzt und der Veranstalter bis zum Ablauf dieser Frist nicht für Abhilfe (vgl. Ziffer 15.1) sorgt. Der Reisende kann dann Ersatz seiner erforderlichen Aufwendungen verlangen. Keine Fristsetzung ist bei Verweigerung der Abhilfe, bei besonderem Interesse des Reisenden an sofortiger Selbsthilfe erforderlich, ferner bei unverhältnismäßigem Aufwand des Veranstalters.

15.4.1 Der Reisende kann den Reisevertrag kündigen, wenn die Reise durch den Reisemangel erheblich beeinträchtigt ist, er dem Veranstalter eine angemessene Frist zur Abhilfe setzt und diese Frist nutzlos verstreicht. Die Fristsetzung ist nicht erforderlich bei Unmöglichkeit der Abhilfe, Abhilfeverweigerung, wenn die sofortige Kündigung durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt ist oder wenn dem Reisenden die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem und für den Veranstalter erkennbaren Grund nicht zuzumuten ist.

15.4.2 Bei berechtigter Kündigung kann der Veranstalter für erbrachte oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringende Reiseleistungen nur eine Entschädigung verlangen (Berechnung nach §651 e Abs. 3 BGB) Bei wertlosen (kein Interesse des Reisenden) erbrachten oder zu erbringenden Reiseleistungen bestehen keine Entschädigungsansprüche.

15.4.3 Der Veranstalter hat nach der Kündigung die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, für die Rückbeförderung zu sorgen und die Mehrkosten zu tragen, wenn die Beförderung Bestandteil des Reisevertrages ist.

15.4 Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel beruht auf einem Umstand, den der Veranstalter nicht zu vertreten hat.

6. Haftungsbeschränkung

16.1 Die vertragliche Haftung des Veranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt.

16.1.1 soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird,

oder 16.1.2 soweit der Veranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

16.2 Gelten für eine von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung internationale Übereinkommen oder auf diesen beruhende gesetzliche Bestimmungen, nach denen ein Anspruch auf Schadensersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann, so kann sich der Veranstalter gegenüber dem Reisenden auf diese Übereinkommen und auf die darauf beruhenden gesetzlichen Bestimmungen berufen.

16.3 Für alle gegen den Veranstalter gerichteten Schadensersatzansprüche aus unerlaubten Handlungen, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet der Veranstalter bis 4.000 EURO. Übersteigt der dreifache Reisepreis diese Summe, ist die Haftung für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Diese Haftungshöchstsummen gelten jeweils je Reisendem und Reise

17. Ausschlussfrist und Verjährung

17.1 Ansprüche wegen mangelhafter Reiseleistung nach den §§ 651 c bis 651 f BGB – ausgenommen Körperschäden- hat der Reisende innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber dem Veranstalter geltend zu machen, sofern nicht die Frist ohne eigenes Verschulden nicht eingehalten werden konnte.

17.2 Ansprüche des Reisenden im Sinne der Ziffer 17.1 – ausgenommen Körperschäden- verjähren grundsätzlich in einem Jahr nach dem vertraglich vorgesehenen Reiseende. Die Verjährungsfrist von einem Jahr beginnt nicht vor Mitteilung eines Mangels an den Veranstalter durch den Reisenden. Bei groben „eigenem“ Verschulden sowie bei Arglist verjähren die in Ziffer 17.1 betroffenen Ansprüche in 3 Jahren.

18. Gepäckbeförderung

Das Reise- und Handgepäck (pro Person ein Handgepäck und ein Koffer bis zu 15 Kg) wird kostenlos befördert. Ein genereller Anspruch auf Beförderung von mehr als den benannten 2 Gepäckstücken besteht nicht. Eine Haftung für Beschädigung, Verwechslung und Diebstahl, sowie für im Bus verbleibende Gegenstände wie Fotoapparate, Kleidungsstücke etc. wird nur übernommen, wenn sich der Verlust oder die Beschädigung im Laufe der Beförderung ereig-nete und auf verschulden des Omnibusunternehmens oder des Bordpersonals im Rahmen Ihres Arbeitsverhältnisses zurückzuführen ist. Die Entschädigung pro Schadenfall und Fahrgast ist auf 1.000,- € je Gepäckstück begrenzt. Wertsachen, Elektronische Geräte, Medikamente und wichtige Dokumente sowie zerbrechliche Gegenstände sind im Handgepäck zu befördern und obliegen der Sorgfaltspflicht des Fahrgastes.

19. Gerichtsstand

19.1 Der Reisende kann den Veranstalter an dessen Sitz verklagen.

19.2 Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Reisenden ist dessen Wohnsitz maßgeblich, sofern es sich nicht um Vollkaufleute oder Personen handelt, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort nach Vertragsabschluss ins Ausland verlegt haben oder dessen Wohnsitz oder Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgeblich.

20. Rechtsgrundlage

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland

21. Unkwirksamkeit einzelner Bestimmungen

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen begründet nicht die Unwirksamkeit des Reisevertrages und der AGB`s im Übrigen.

22. Allgemeine Bestimmungen

Sämtliche Angaben in unserem Katalog und den Prospekten entsprechen dem Stand bei Drucklegung. Die Berichtigung von Druck- oder Rechenfehlern behält sich die LANG GmbH ausdrücklich vor.

23. Besondere Hinweise

Für Reisen, bei denen die LANG GmbH lediglich als Vermittler auftritt (z.B. Ferienhäuser, ITS, Neckermann, Alltours, usw.), gelten die Reisebedingungen des jeweiligen Veranstalters.


Veranstalter:

LANG GmbH

Vertreten durch den Geschäftsführer Herrn René Lang

08340 Schwarzenberg,

Grünhainer Straße 30

Registergericht Chemnitz, HRB 19800

Tel.: +49 (0)3774 81040 Fax.: + (0)3774 820754

e-mail: lang-gmbh-szb@t-online.de Homepage

www. lang- reisen.com

Gerichtstand: Aue

Steuernummer: 218/ 113/02624 UStIdNr: DE 224557083